Ob 8 Cent für die Mehrwegflasche oder 3.30 Euro für den Wasserkasten. Erfreulich viele Kunden des Weidacher Edekamarktes Klinner spendeten ihren Pfandbon. Dadurch kamen weit über 1.000 Euro für die Grundschüler der Gemeinde Weitramsdorf zusammen. Dafür dankt der Förderverein der Hermann-Grosch-Grundschule den Spendern und dem Marktinhaber Frank Klinner – der den Betrag durch weitere 100 Euro aufstockte. Für die Lernwerkstatt „Freds Forscherland“ konnten dadurch zahlreiche Materialien zum Experimentieren angeschafft werden.

Auf offene Ohren bei Frank Klinner stieß Ende 2016 der Förderverein mit seiner Idee eine Pfandbon-Spendenbox zu Gunsten der Ausstattung der kurz darauf eingeweihten Lernwerkstatt anzubringen. Die erste Vorsitzende Andrea Sagasser bedankte sich nochmals persönlich vor Ort beim Marktleiter, der mit Geld- und Sachspenden schon lange Jahre die Hermann-Grosch-Grundschule unterstützt. Frank Klinner gab das Lob stellvertretend für alle Engagierten im Förderverein an sie, die Rektorin Beate Deuerling und die 2. Vorsitzende Bettina Klodner-Ochsenreither zurück: „Ich möchte mich bei Ihnen für Ihr sicherlich oft zeitaufwendiges ehrenamtliches Engagement bedanken, das unter anderem in einer tollen Lernwerkstatt sichtbar wird. Mich hat die Arbeit des Fördervereins und der Eltern der Hermann-Grosch-Grundschule sehr beeindruckt und deshalb unterstütze ich das gerne.“

Insgesamt konnten durch Spenden in diesem Schuljahr für „Freds Forscherland“ weitere Mikroskope und Lernmaterialien sowie im Rahmen der Pausenhoferweiterung eine Rutschenverlängerung im Gesamtwert von 1.300 Euro angeschafft werden. Weitere Spenden von insgesamt 2.000 Euro ermöglichten den Schülern Besuche von kulturellen Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen des Jahresthemas „Zeit für Werte“. Durch 2.000 Euro aus den Mitgliedsbeiträgen konnten den Kindern 222 Plätzen in 10 verschiedenen freiwilligen Arbeitsgemeinschaften, wie z.B. Forschen- und Entdecken, plastisches Gestalten und HipHop angeboten werden. Diese sind - wie in jedem Jahr seit der Gründung des Fördervereins 2013 - bis auf den letzten Platz belegt.

Die Pfandbon-Spendenbox-Aktion wird fortgeführt - darin sind sich der Förderverein und Frank Klinner einig - da diese Spenden gut in die Bildung der Grundschulkinder vor Ort angelegt sind.

Bettina Klodner-Ochsenreither

Am 09. Juli machten sich die Klassen 2c und 4a auf dem Weg zum Tropenhaus Kleintettau. Nach einer knappen einstündigen Busfahrt kamen wir dort an. Wir nahmen an einer Führung durch die Sonderausstellung zum Thema Reptilien, Amphibien und Insekten teil und besuchten außerdem das Forschungshaus. In der Sonderausstellung erfuhren wir viel über die dort gezeigten Tiere. Das Highlight war dabei, dass einige Tiere auch angefasst werden durften. Im Forschungshaus konnten wir viele exotische Früchte und Pflanzen bestaunen. Der Besuch des Tropenhauses war wirklich sehr informativ und interessant und kam sowohl bei den Schülerinnen und Schülern, als auch bei den Lehrkräften sehr gut an.

 

Wir sind ca. 90 Minuten mit einem Reisebus in die Lias Grube gefahren. Endlich sind wir angekommen! Das Picknick war sehr lecker. Nach dem Picknick sind beide Klassen mit ihren Führern losgezogen. Der 3b wurde erst der Plan gezeigt! Nun sind sie in den Ornithologischen Raum gegangen. Dort sind viele ausgestopfte Vögel drinnen. Das war toll! Das Tierschutzgebiet war super spannend. Sie mussten sehr still sein! Nun sind sie auf eine große Wiese. Dort haben sie viele Spiele zum Thema Klima und Wetter gemacht. Weiter geht es mit der Klasse 3a! Sie gingen zuerst in das Vogelhaus. Danach sind sie zum Tierschutzgebiet, sie fanden das ebenso toll.  Als nächstes ging es zum grünen Klassenzimmer! Dort machten sie Spiele und ein Experiment mit Essig und Backpulver. So war der Tag auch schon vorbei. Wir verabschiedeten uns. Wir durften noch ein bisschen spielen und haben danach Fossilien gesammelt! Jetzt mussten wir leider gehen. Die Busfahrt war zum Glück nicht so lange wie die vorherige Fahrt. Unsere Eltern warteten schon auf uns! So ging der Tag schnell herum!

Weitramsdorfer Schulfamilie feiert Schulfest - Rektorin Beate Deuerling erklärt Abschied

Eigentlich ist ja ein Schulfest ein heiterer Anlass, und so war er auch dieses Jahr an der Hermann-Grosch-Grundschule in Weitramsdorf. Dennoch musste Rektorin Beate Deuerling bei ihrer Begrüßung eine bittere Pille servieren: Sie erklärte ihren Abschied und verkündete, dass sie ab dem nächsten Schuljahr die Pestalozzi-Schule in Coburg leiten werde. Die Rektorenstelle bleibe erst einmal vakant, so Beate Deuerling. Für den Förderverein sprach Andrea Sagasser. Sie verwies unter anderem im Namen des Fördervereins darauf, dass man in diesem Jahr eine attraktive Tombola zusammengestellt habe, deren Hauptpreis ein ergonomischer Schreibtisch im Wert von 1000 Euro sei. Dann stimmten alle Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam das Lied „Musik vereint uns an“, worauf sich eine fetzige Darbietung der AG Hip-Hop der ersten und zweiten Klassen anschloss. Der Schulchor unter der Leitung von Wolfgang Börner trug im Anschluss das Lied „Über den Regenbogen“ vor. Für einen Überraschungseffekt sorgte die Theatergruppe mit ihrem Sockentheater. Danach war Weitramsdorfs Bürgermeister Wolfgang Bauersachs des Lobes voll für das verdienstvolle Wirken von Rektorin Beate Deuerling in den vergangenen Jahren und verriet außerdem, dass an der Schule in naher Zukunft Baumaßnahmen anstünden. Zwei zusätzliche Klassenzimmer müssten an das „Aquarium“ aufgesetzt werden, um der wachsenden Zahl von Schülern Herr werden zu können. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete ein gemeinsamer Auftritt des Schulchors mit dem Weitramsdorfer Frauenchor. Die Sängerinnen und Sänger gaben Maffays „Ich wollte nie erwachsen sein“, „Anytime you need a Calypso“ und „Halleluja“ dar. Bemerkenswert waren dabei die Einlagen von jungen Solisten und Solistinnen des Schulchores bei dem letzten Lied. Auf dem Schulgelände gab es nun eine ganze Reihe von Stationen zu absolvieren: einen Barfußpfad, Erlebniswelten zum Fühlen, Riechen und Hören, in der Lehrwerkstatt die Möglichkeit, selber Handcreme herzustellen, Handmassagen, Klangschalenentspannung, Theatervorstellungen und einen Autosimulator. Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt. Zahlreiche Eltern hatten selbstgebackenen Kuchen und selbst gemachte Salate bereitgestellt und verkauften Speisen und Getränke. Unter den erfolgreichen Absolventen der Erlebnisstationen wurden dann attraktive Preise verlost. Hauptgewinn war ein Rundflug für drei Personen über das Coburger Land.

Bilder und Text: Christian Göller

 

Passend zum HSU-Thema "Obst und Gemüse" besuchten die 2. Klassen den Gärtnerhof Callenberg in Beiersdorf. Nachdem wir unsere eigenen Brötchen geformt und verziert hatten, bekamen wir von Herrn Pax eine interessante Führung. So sahen wir unter anderem das Feld, auf dem die Radieschen aus der dieswöchigen Schulobstlieferung angebaut wurden. Wir lernten außerdem die Tiere, die auf dem Hof leben genauer kennen. Danach machten wir uns mit unseren frisch gebackenen Brötchen wieder auf den Heimweg.

Auch in diesem Jahr nahmen wir wieder am 49. Internationalen Jugendwettbewerb "jugend creativ" der VR-Bank teil. Zum Thema "Musik bewegt" gestalteten die Kinder im Kunstunterricht oder zuhause gelungene Bilder. Mit einer kleinen Siegerehrung wurden die besten drei Plätze jeder Klasse gewürdigt. Die VR-Bank stellte kleine Preise zur Verfügung.

Bauen und Konstruieren im Sachunterricht

Die Kinder betrachteten zuerst Bilder vieler verschiedener Türme aus aller Welt und auch aus ihrer Umgebung (z.B. den Wasserturm in Weidach). Sie machten sich Gedanken über deren Aufgaben und unterschiedliche Bauweisen.

In Kleingruppen bauten die Erstklässler in unserer Lernwerkstatt dann Türme aus Bausteinen. An verschiedenen Stationen überprüften sie die Standfestigkeit verschiedener Türme und fanden heraus, was Türme besonders stabil macht (z.B. eine große Standfläche, ein niedriger Schwerpunkt, der Bau im Mauerverband) und wie man mit wenig Material trotzdem recht stabil in die Höhe bauen kann (Skelettbauweise).

Dieses erworbene Wissen wendeten sie in einer der folgenden Stunden an und bauten Türme aus verschiedenen Materialien. Hier war Kreativität und Teamwork gefragt. Dies alles machte nicht nur viel Spaß, sondern ermöglichte weitere Erkenntnisse, über die sich die Kinder rege austauschten.

(Jessica Lange, 1a)

Zeit für Werte - aufmerksam, achtsam, respektvoll! Das ist das Jahresthema der Hermann-Grosch-Grundschule.

„Wir haben gemerkt, dass es Probleme bei unseren Kindern gibt“, darin sind sich Rektorin Beate Deuerling und Sonderpädagogin Katja Werner einig. Gezielt wollen sie seit Beginn des Schuljahres am Sozialverhalten der Weitramsdorfer Grundschülerinnen und Grundschüler arbeiten und dabei das ganze Kollegium und die Eltern einbinden, um die Kinder achtsamer, respektvoller und aufmerksamer werden zu lassen.

Rektorin Beate Deuerling findet es wichtig, dass ihre Schüler respektvoll miteinander umgehen.

„Wir hatten zu beklagen, dass Konflikte an unserer Schule häufig  mit Kraftausdrücken und mit Tätlichkeiten ausgetragen wurden“, erinnert sich Beate Deuerling. Ein erster Schritt zu  mehr Respekt gegenüber dem Lehrpersonal war das Vorhaben, die Schüler konsequent zum Siezen aufzufordern. Damit habe man rasch Erfolge erzielt. Zur weiteren Umsetzung des Jahresthemas gehörte dann das Streitschlichter-Programm.

Sonderpädagogin Katja Werner bildete elf Kinder zu Streitschlichtern aus.

Schüler der dritten und vierten Klassen wurden aufgerufen, sich von Katja Werner in einem halbjährigen Kurs zu Mediatoren ausbilden zu lassen. Elf Kinder schlossen die Ausbildung erfolgreich ab. „Sie sollen dazu beitragen, dass Kontrahenten spüren, wenn sie beim Anderen eine Grenze überschreiten“, so Katja Werner: „Unser Ansatz gliedert sich in  fünf Stufen. Zunächst die Schilderung des Streitgrundes, dann der Ausdruck der jeweiligen Gefühlslage und hierauf eine Zusammenfassung des Gesagten. Auf diese folgt die Formulierung der Bereitschaft zur Schlichtung und abschließend die persönliche Verpflichtung, die durch Handschlag besiegelt werden kann.“ Die Viertklässlerin Amy Eichhorn ist eine der Teilnehmerinnen des Projekts und sagt, dass sie gerne Streitschlichterin sei: „Wir werden häufig nachgefragt, können oft, aber jedoch nicht jedes Mal helfen!“

Die Weitramsdorfer Grundschul-Streitschlichter setzen sich dafür ein, Frieden bei Streitigkeiten zu stiften. (Symbolfoto)

Zusätzlich erhielten alle Kinder Yogastunden, die von der Kinder-Yogalehrerin Nadja Kücker durchgeführt und vom Förderverein der Schule finanziert werden

Alle Fotos und Text: Christian Göller

 

Dank der Arbeitsgemeinschaft „Plastisches Gestalten" verschönern zwei Betonskulpturen den Pausenhof der Hermann-Grosch-Grundschule:

Ein großes Dankeschön an die Leiterein der Arbeitsgemeinschaft Frau Thalmeyer und an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, die die Skulpturen mit viel Einsatz und Engagement gestaltet haben.