Kinder helfen Kindern

Hermann-Grosch-Grundschule wird aktiv

Es sind zwar noch ein paar Tage bis Weihnachten, doch die Vorbereitungen für den Weihnachtspäckchenkonvoi, den der  Ladies` Circle 38 Coburg zusammen mit anderen beliefert, gehen jetzt in die heiße Phase. In ganz Deutschland heißt es daher gerade in Familien, Kitas und Grundschulen: Päckchen packen unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“. Mit auf die Reise gehen auch wieder zahlreiche Geschenke, die Kinder der Hermann-Grosch-Grundschule in Weitramsdorf gepackt haben.

Die Idee des Weihnachtspäckchenkonvois ist schnell erklärt: Kinder verschenken beispielsweise ein gut erhaltenes Spielzeug an ein Kind, das sonst kein Weihnachtsgeschenk bekommen würde. In ganz Deutschland werden daher gerade Päckchen in Schuhkartongröße mit Spielsachen, Malstiften aber auch gut erhaltener Kinderkleidung und Hygieneartikeln von Kindern für Kinder gepackt. Viele davon auch mit einem ganz persönlichen Weihnachtsgruß.

Das Ziel der Weihnachtspäckchen? Ländliche und entlegene Gegenden in Rumänien, Moldawien, Ukraine und Bulgarien. Dort bescheren die hier gepackten Weihnachtspäckchen über 100.000 bedürftigen Kindern in Kranken- und Waisenhäusern, Kindergärten und Kliniken eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung und zaubern ein Lächeln in die Kinderaugen.

Bevor der Konvoi mit den ehrenamtlichen Helfern auf die einwöchige Reise geht, werden die Weihnachtspäckchen deutschlandweit vor Ort von Helfern und Freunden des Konvois in Kitas und Grundschulen eingesammelt, reisefertig auf Paletten verpackt und weiter in ein Zentrallager gebracht. Und auch in diesem Jahr werden dort wieder über 200 ehrenamtliche Helfer mit knapp 30 Lkw, mehreren Reisebussen und Begleitfahrzeugen aufbrechen, um Geschenke direkt vor Ort an Kinder zu verteilen.

Foto: Große Freude herrschte in der Hermann-Grosch-Grundschule in Weitramsdorf: Kinder haben dort  Weihnachtspäckchen für bedürftige Adressaten in Osteuropa gepackt.  Mit auf dem Bild: Tina Göller-Kronawitter vom LC Coburg 38 (links) und Rektorin Beate Deuerling (rechts).                                                                                        Foto: Christian Göller