Änderungen im Bereich der Schulen mit Inkrafttreten der Bundesnotbremse

Mit Inkrafttreten der „Bundes-Notbremse“ und den in diesem Zuge vorgenommenen Änderungen der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) werden sich zunächst für den Bereich der Schulen marginale Änderungen ergeben. Die Entscheidung über die für Bayern geltende Ausnahmeregelung ist unmittelbar durch die 12. BayIfSMV - durch Beibehaltung der bisherigen Regelung – erfolgt.

Bayern bleibt derzeit bei dem bisherigen Modell, dass ab einem Inzidenzwert von 100 der Unterricht in Präsenzform dem Grunde nach untersagt ist. Lediglich in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in sonstigen Abschlussklassen kann Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht stattfinden. Der bundesgesetzlich gesteckte Rahmen, der eine Einschränkung ab einer Inzidenz von 165 gebietet, wirkt sich daher in Bayern derzeit nicht aus.

Während bislang jeweils eine Bekanntmachung am Freitag einer jeden Woche für die gesamte darauffolgenden Woche genügte, gilt nunmehr im Gleichlauf mit allen weiteren inzidenzabhängigen Regelungen, dass

  •  bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 50 bzw. 100 (maßgeblich sind die vom Robert Koch-Institut im Internet veröffentlichten Werte) in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft treten.
  • bei Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 50 bzw. 100 (maßgeblich sind die vom Robert Koch-Institut im Internet veröffentlichten Werte) in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinander folgenden Tagen dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag außer Kraft treten.

Aufgrund der Neuregelung dieser Inzidenzbereiche ist die bisherige „Donnerstags-E-Mail“ über den Schulbetrieb in der Folgewoche ab sofort nicht mehr erforderlich. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt und im Landkreis Coburg deutlich über 100, sodass die momentane Regelung weiterhin bestehen bleibt.

Sobald sich eine Änderung für unsere Bildungsregion abzeichnet, werden Sie, wie bisher, rechtzeitig in Kenntnis gesetzt.

Norbert Anders, Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung, Stadt Coburg
Brigitte Keyser, FBL 23 Bildung, Kultur und Sport, Landratsamt Coburg